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Rechtsgebiete der Anwaltskanzlei Hawelka2018-11-14T14:12:36+01:00

MIT KOMPETENZ, ERFAHRUNG UND LEIDENSCHAFT ZU IHREM ERFOLG.

Familienrecht in Leipzig

Wir beraten und vertreten Sie zu allen Fragen des Familienrechts:

Kontaktieren Sie uns gerne und wir sprechen über Ihr konkretes Problem.

  • Ehevertrag

    In Deutschland wird ein Drittel aller Ehen geschieden. 

    Im Zusammenhang mit der Scheidung schließen sich regelmäßig Streitigkeiten zwischen den Eheleuten über den finanziellen Ausgleich des Vermögenszugewinns an und bilden den Gegenstand langjähriger Rechtsstreitigkeiten. Ein Ehevertrag kann den Ablauf einer Scheidung und Streitigkeiten erleichtern bzw. vermeiden. Wir beraten Sie, wann ein Ehevertrag sinnvoll ist und zeigen Ihnen, welche Gestaltungsmöglichkeiten Ihnen der Abschluss eines Ehevertrages (z. B. durch Änderung des Güterstandes) bietet. 

    Für Unternehmer ist dies zwingend geboten, um so das Unternehmen im Falle der Scheidung nicht mit in die Auseinandersetzung zu ziehen. So bietet es sich an, entweder komplette Gütertrennung mit den möglicherweise negativen erbrechtlichen Konsequenzen zu vereinbaren oder den Zugewinn zu modifizieren, also bestimmte Werte – insbesondere Firmenanteile, Unternehmensbeteiligungen pp. – vom Zugewinn auszuschließen. Bei der Berechnung des Zugewinns bleiben diese Werte dann sowohl im Anfangs- als auch im Endvermögen unberücksichtigt.

    Eheverträge können vor der Hochzeit, während der Ehe oder als Scheidungsfolgenvereinbarung für die Zeit der Scheidung aufgestellt werden und regeln insbesondere die Aufteilung des Vermögens und zukünftige Unterhalts- und Versorgungsansprüche.

  • Trennung und Scheidung – Scheidungsfolgenvereinbarung

    Die Praxis zeigt, dass Ehegatten nicht selten annehmen, dass mit ihrer Trennung gleichzeitig auch das gesetzliche Ehegattenerbrecht ausgeschlossen wird. Eine solche Annahme kann jedoch fatale Auswirkungen mit sich ziehen, denn eine Trennung hat für sich genommen keine Auswirkungen auf das Erbrecht. Deshalb sollten unverzüglich erbrechtliche Maßnahmen eingeleitet werden, sofern dem anderen Ehegatten ab sofort und nicht erst mit Rechtskraft des Scheidungsantrags sein gesetzliches Erbrecht genommen werden soll.

    Dies gilt umso mehr bei einer Trennung ohne aktuelle Scheidungsabsicht.

    Sofern nicht ausreichende Vorkehrungen getroffen wurden, kann ein gemeinschaftliches Ehegattentestament selbst nach der Scheidung noch gravierendere Auswirkungen auf das Erbrecht haben.

    Sobald eine Trennung unausweichlich feststeht und der Entschluss zur Scheidung gefasst wurde, vertreten wir Mandanten sowohl im Rahmen der sog. Online-Scheidung als auch bei einer herkömmlichen Scheidung. 

    Eine Online-Scheidung ist dann zu empfehlen, wenn Sie sich mit Ihrem Ehepartner über alle wesentlichen Fragen (Verteilung des Hausrates, Aufteilung des Vermögens, Zuweisung der Ehewohnung, Unterhalt, Sorge- und Umgangsrecht für gemeinsame Kinder, etc.) geeinigt haben und die Scheidung einzig aus formalen Gründen vollzogen werden soll. Im Verhältnis zur herkömmlichen Scheidung übersenden Sie uns die für den Scheidungsantrag notwendigen Daten über das bereitgestellte Kontaktformular und wir erstellen für Sie anhand Ihrer Angaben den Scheidungsantrag.

    Zum Scheidungstermin müssen Sie allerdings noch persönlich erscheinen. In Ausnahmefällen werden Sie von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen entbunden.

    Wenn Sie jedoch den persönlichen Kontakt bevorzugen, insbesondere weil Sie schlecht abschätzen können, ob die angedachte einvernehmliche Scheidung tatsächlich einvernehmlich verlaufen wird, stehen wir Ihnen vom Erstgespräch bis zum Scheidungsausspruch zur Seite. 

    Wie bereits angesprochen, können die Folgen der Scheidung mittels einer Scheidungsfolgenvereinbarung einer fairen Regelung zugeführt werden. Sämtliche Scheidungsfolgen wie Zugewinnausgleich, Unterhalt, Versorgungsausgleich, Sorgerecht und Umgang unterliegen weitestgehend der Parteidisposition und können durch eine entsprechende Regelung den jeweiligen persönlichen Verhältnissen angepasst werden. 

  • Umgang / Sorgerecht

    Wir beraten Sie umfassend, welche Veränderungen auf Sie und Ihre Kinder in der Zeit der Trennungsphase und der Zeit nach der Scheidung zukommen können. Wir erklären den Umfang  und den Unterschied des Sorge- und des Umgangsrechtes, insbesondere für welche Bereiche eine Einigkeit der Kindeseltern vorliegen muss und für welche dies nicht erforderlich ist. Gerade im Hinblick auf den künftigen Lebensmittelpunkt des Kindes, Auslandsreisen, Schulan- und ummeldungen ergeben sich häufig Unsicherheiten, die wir helfen aufzuklären und bei Bedarf im Rahmen von Vereinbarungen zu konkretisieren und auszugestalten.

  • Ehewohnung und Haushaltsaufteilung

    Im Zusammenhang mit der Scheidung besteht in der Regel auch das Bedürfnis, die tatsächlichen und rechtlichen Problem über eine vorläufige oder endgültige Aufteilung von Haushaltsgegenständen und der Ehewohnung zu lösen. 

    Häufig sind hier nicht nur ausschließlich familienrechtliche Regelungsbereiche betroffen. Handelt es sich bei der Ehewohnung um eine Mietwohnung, muss das mit dem Vermieter bestehende Mietverhältnis möglicherweise an die geänderte Nutzungsregelung angepasst werden. Handelt es sich bei der Ehewohnung um eine Eigentumswohnung bzw. Immobilie, die im Eigentum eines oder beider Ehegatten steht, stellen sich weitere rechtliche Fragen, die einer Klärung und Ausgestaltung bedürfen.

    Diese Bereiche sollten in der Trennungszeit bzw. in dem Scheidungsverfahren geregelt werden. 

  • Versorgungsausgleich

    Im Rahmen des Scheidungsverfahrens findet grundsätzlich der Versorgungsausgleich statt, sofern die Ehe länger als drei Jahre bestanden hat. Dabei werden die Rentenansprüche der Eheleute, die während der Ehezeit erworben wurden, ausgeglichen. Bei einer Ehedauer von unter drei Jahren wird der Versorgungsausgleich nur auf Antrag einer der Ehegatten durchgeführt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Versorgungsausgleich entweder durch notariellen Vertag oder durch einen Vergleich vor Gericht auszuschließen oder zu beschränken. Wir unterstützen Sie dabei in allen Bereichen, insbesondere auch eine wirksame Vereinbarung herbeizuführen. 

  • Unterhalt

    Der Unterhaltsanspruch in Familiensachen umfasst alle Unterhaltsansprüche aus dem Bereich des Ehegatten- und Verwandtenunterhalts (insbesondere Kindesunterhalt, auch für adoptierte Kinder und scheineheliche Kinder) sowie Ansprüche nicht verheirateter Eltern (sog. Betreuungsunterhalt). Wir beraten und vertreten Mandanten dabei sowohl bei der Abänderung von Unterhaltstiteln, der Durchsetzung laufender Unterhaltsansprüche als auch bei der Verfolgung von Auskunftsansprüchen, Unterhaltsrückforderungen und Unterhaltsrückständen im normalen Verfahren, Eil- oder Arrestverfahren. Unterhalt ist in den meisten Fällen existenziell, so dass eine rechtzeitige Beratung empfohlen wird. Zu beachten ist, dass rückständiger Unterhalt nur ab Inverzugsetzung gefordert werden kann.  


    Trennungsunterhalt

    Leben Ehegatten getrennt, besteht kein gemeinschaftlicher Hausstand mehr. Die Unterhaltsleistungen können in der Regel dem anderen nun nicht mehr als Naturalunterhalt gewährt werden. Der laufende Unterhalt ist in Form einer Geldrente zu leisten, sofern Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht.

    Immer wieder stellt sich außerdem die Frage, ob und in welchem Umfang dem unterhaltsberechtigten Ehegatten auferlegt werden kann, seinen Unterhalt durch eine Erwerbstätigkeit selbst zu decken. Zu beachten ist hier, dass im ersten Trennungsjahr geringere Anforderungen an die Erwerbsobliegenheit gestellt werden.


    Nachehelicher Unterhalt

    Grundsätzlich besteht nach Scheidung der Ehe für jeden Ehegatten die Obliegenheit, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Insoweit stellt die neue Gesetzeslage den Grundsatz der Eigenverantwortung auf. Ist ein Ehegatte jedoch nicht in der Lage selbst für seinen Unterhalt zu sorgen, gebietet es die nacheheliche Solidarität gegen den anderen Ehegatten einen Anspruch auf Unterhalt geltend zu machen, sofern die gesetzlich geregelten Unterhaltstatbestände im konkreten Fall erfüllt sind. Das können beispielsweise sein: Betreuungsunterhalt, Altersunterhalt, Unterhalt wegen Krankheit oder Gebrechen, Erwerbslosigkeitsunterhalt, Aufstockungsunterhalt, Ausbildungsunterhalt etc.


    Kindesunterhalt

    Das minderjährige (eheliche/nichteheliche) Kind unterliegt dem besonderen Schutz des Gesetzes. Dies hat der Gesetzgeber an verschiedenen Stellen im Familienrecht verankert, um das Kindeswohl durch die Sicherung der materiellen Grundlagen für Pflege und Erziehung zu fördern. Daraus folgt, dass Kinder Anspruch auf Unterhalt haben, bis sie nach Beendigung einer ihrer Neigungen und Fähigkeiten angemessenen Berufsausbildung imstande sind, sich selbst zu unterhalten, bzw. wenn sie aus anderen Gründen nicht selbsterhaltungsfähig sind.

    Bei volljährigen Kindern ist die von der Rechtsprechung vorgenommene Unterscheidung zwischen volljährigen Kindern und privilegierten volljährigen Kindern zu berücksichtigen.


    Elternunterhalt

    Zwischen Verwandten in gerader Linie bestehen wechselseitige Unterhaltsansprüche. Daraus folgt, dass nicht nur Kinder von ihren Eltern Unterhalt verlangen können, sondern auch Eltern von ihren Kindern, soweit die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

    Meist wird es hier um die Kosten der Heimunterbringung eines Elternteils gehen.


    Unterhaltsansprüche nicht miteinander verheirateter Eltern

    Die unterhaltsrechtliche Stellung der Mutter, die mit dem Vater ihres Kindes nicht verheiratet ist, hat sich in den letzten Jahren verbessert. Das Gesetz sieht vor, auch den nichtehelichen Vater in die finanzielle Verantwortung zu nehmen und diesen neben Kosten und Aufwendungen, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt stehen, auch eine Unterhaltspflicht während des geburtsnahen Zeitraumes zuzuweisen.

  • Vermögensausgleich und Zugewinn

    Wir beraten und vertreten Mandanten zudem rund um Fragen des Zugewinnausgleiches und der Vermögensauseinandersetzung, insbesondere von Selbstständigen und Freiberuflern wie Steuerberater und Ärzten (Unternehmerscheidung). 

    Haben Sie zum Zeitpunkt der Eheschließung keinen besonderen Güterstand vereinbart, leben Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Im Rahmen des Zugewinnausgleiches ist  sodann alles auszugleichen, was nicht im Hausratsverfahren oder im Versorgungsausgleich verteilt wird. 

    Darüber hinaus kann eine Vermögensauseinandersetzung außerhalb des Güterrechts vorzunehmen sein. Hierunter fallen im Wesentlichen die Verwaltung und Benutzung sowie die Auseinandersetzung bei  Miteigentum (z. B. der gemeinsamen Immobilie), Ausgleichsansprüche aufgrund ungerechtfertigter Bereicherung (z. B. Investition am Eigentum der Schwiegereltern), Gesellschaftsrechtliche Ausgleichsansprüche (z. B. unentgeltliche Mitarbeit im Betrieb des anderen Ehegatten), Rückgewähr von Zuwendungen (z. B. Zuwendungen in der Verlobungszeit) und der Gesamtschuldnerausgleich unter Ehegatten (Hauptanwendungsfälle: Rückzahlung ehebedingter gemeinsamer Schulden und Mithaftung für den Mietzins einer Ehewohnung). Es ist dringend anzuraten, diese offenen Fragen im Trennungsjahr und vorbereitend zur Scheidung zu klären. 

  • Abstammung – Adoption

    Der Begriff der Abstammung knüpft grundsätzlich an die genetische Verbindung zweier Menschen an. Gleichwohl enthält das Gesetz in den §§ 1591 ff. BGB Vorschriften und eigenständige Regelungen, die in manchen Fällen von der biologischen Elternschaft abweichen können, um klare Statusverhältnisse zu schaffen. In diesem Zusammenhang beraten wir Mandanten bei der Anfechtung einer Vaterschaft sowie Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren, der Vaterschaftsanerkennung, Rechtsfolgen einer Anfechtung (z. B. Ansprüche des Scheinvaters wegen von ihm erbrachter Unterhaltsleistungen) sowie mögliche Auskunftsverpflichtungen in Zusammenhang mit der Abstammung. 

    Neben dem Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung stehen wir beratend auch für Fragen der Adoption zur Seite. 

Lassen Sie sich individuell beraten!
Telefon: +49 341–12 47 620

Wir beraten Sie gerne
IHR SCHEIDUNGSANWALT!

Mandy Hawelka
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